Lügde

Fusion stärkt Zusammenarbeit und Effizienz:

Die Jagdgenossenschaften in Lügde stellen sich neu auf

Mit einem zukunftsweisenden Schritt haben die bislang eigenständigen Jagdgenossenschaften Lügde I bis V, in Ihrer gemeinsamen Genossenschaftsversammlung am 27.02.2026, den Zusammenschluss zu einer Jagdgenossenschaft Lügde beschlossen. Ziel dieser Fusion ist es, Strukturen zu vereinfachen, Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die vorhandenen Kompetenzen innerhalb der Region effizient zu bündeln.

Bereits im Vorfeld wurden die notwendigen Schritte sorgfältig geplant und abgestimmt, sodass der Übergang in die neue Struktur geordnet und reibungslos erfolgen konnte. 

Für die Übergangsphase übernahm die Stadt Lügde die Funktion des Notvorstandes. In dieser Rolle wurde die erste Versammlung der neu gegründeten Jagdgenossenschaft durch den Bürgermeister begleitet. Zu seinen zentralen Aufgaben gehörte die Organisation und Durchführung der Vorstandswahlen. Diese konnten erfolgreich abgeschlossen werden: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt – ein deutliches Signal für Geschlossenheit, Vertrauen und den gemeinsamen Willen zur Zusammenarbeit.

Die neue Satzung bildet die Grundlage für die zukünftige Arbeit der Jagdgenossenschaft und definiert Strukturen und Zuständigkeiten. Gemäß dieser Satzung besteht der Jagdvorstand aus dem Jagdvorsteher und zwei Beisitzern.

In den Vorstand wurden einstimmig gewählt:

Jagdvorsitzender: Dirk Steinhage
Stellvertretender Jagdvorsitzender: Thomas Hoppenstock

1. Beisitzer: Andreas Schlüter
Stellvertretung: Bernhard Vielhaus

2. Beisitzer: Thorsten Klinge
Stellvertretung: Sarah Blome-Wesemann

Ergänzend wurden weitere Funktionen zur Unterstützung der Vorstandsarbeit besetzt.

Ziel der neuen Struktur ist es, die Zusammenarbeit weiter zu stärken und die vielfältigen Aufgaben effizient zu bewältigen. Ein zentrales Anliegen bleibt weiterhin die enge Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern. Gemeinsam leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt eines ausgewogenen Gleichgewichts der heimischen Wildtierbestände. Dabei gilt es, sowohl ökologische Aspekte als auch die Interessen der Flächeneigentümer und Bewirtschafter zu berücksichtigen.

Die Jagdgenossenschaft übernimmt zudem seit vielen Jahren Verantwortung für den Ausbau und die Unterhaltung von Wirtschaftswegen. Dieses Engagement zeigt beispielhaft, wie erfolgreiche Zusammenarbeit vor Ort gelingen kann und welchen praktischen Nutzen sie für die gesamte Region hat.

Mit der beschlossenen Fusion und der neuen Satzung ist die Jagdgenossenschaft Lügde nun organisatorisch und inhaltlich gut aufgestellt, um den zukünftigen Anforderungen geschlossen und verantwortungsvoll zu begegnen.

Bild: Stadt Lügde