Der „Tag der offenen Tür“ zog viel Gäste in seinen Bann
Der Schulhof füllt sich wie sonst nur in den großen Pausen. Auf dem Parkplatz gibt es kaum noch einen freien Stellplatz.
Grund für diesen Ansturm an einem Samstagvormittag ist der „Tag der offenen Tür“, zu dem die Johannes-Gigas-Schule in Lügde eingeladen hat. Alljährlich am Samstag vor dem ersten Advent präsentiert die Schule die Arbeitsergebnisse der vorgeschalteten Projekttage, an denen die Mädchen und Jungen der Sekundarschule in frei gewählten Gruppen Erstaunliches und wahrhaftig Vorzeigenswertes entwickeln konnten.
Die allgemeine Stimmung bei den Gästen, den im Förderkreis aktiven Eltern, den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften ist entspannt, freundlich und harmonisch. In den Gesichtern sieht man ein Lächeln und man spürt eine ausgesprochen positive Atmosphäre. Es ist ein ganz besonderer Schultag!
Im Aulavorraum hat sich der Förderkreis mit einem neu aufgestellten Vorstand platziert, verkauft Wertmarken für die vielfältigen Speisen und Getränke in der Mensa. Kuchen, Waffeln, Hotdogs, Kaffee und Kaltgetränke stehen für die hungrigen Gäste bereit.
Doch zunächst geht es in die Aula, in der Schulleiterin Brigitta Wulf die vielen großen und kleinen Gäste begrüßt. Als erste Highlights entpuppen sich dann auch gleich die jüngere Gruppe der Line-Dancer, die einen tollen Tanz vorführen und der Projektchor, der einen einstudierten Song darbietet.
Dann geht es wieder raus ins Getümmel: Entweder schließt man sich einer geführten Gruppe an oder erobert die Schule auf eigene Faust. Für die Viertklässler wird eine Rallye zum Erkunden der Schule ausgegeben, die mit attraktiven Preisen lockt.
Zunächst einmal in den Keller in die Küche: Dort dürfen die kleinen Gäste leckere Kekshäuschen basteln und mit nach Hause nehmen. Einige werden jedoch gleich vernascht. Treppe wieder hoch, an der Bücherei und dem Selbstlernzentrum vorbei in den Flur im Erdgeschoss. Dort informiert die Berufsberaterin Cornelia Jeske-Baselt über Ausbildungsmöglichkeiten und weiterführende Schulen.
Hinter jeder (geöffneten) Tür verbirgt sich eine Attraktion: selbstgebastelte Spiele, die zum Mitmachen und Paris en Miniature, das zum Bestaunen einlädt, das Projekt Zivilcourage hält eine PowerPoint-Präsentation, ein Quiz und einen Selbsteinschätzungsbogen bereit, im Makerspace werden von einer Gruppe unter der Projektleitung von Marvin Albertsmeyer produzierte Podcasts zu verschiedenen Themen gezeigt.
Bevor es in das Obergeschoss geht, wird ein Abstecher in den Keller unternommen. Dort befindet sich der hervorragend ausgestattete Technikraum, in dem beeindruckende Lasercutter-Projekte demonstriert werden.
Auf dem Weg durch die sanierte Schule trifft man immer wieder auf Gruppen von Besuchern, die von Raum zu Raum geführt werden und sehr interessiert alles in Augenschein nehmen. Viele von ihnen sind die Eltern von Viertklässlern, die noch auf der Suche nach der richtigen weiterführenden Schule für ihr Kind sind.
Im Obergeschoss sind in den Räumen der internationalen Klasse die vielfältigen analogen und digitalen Methoden ausgestellt, mit denen an der Johannes-Gigas-Schule Deutsch als Zweitsprache gelehrt wird und im Computerraum wird mit dem Programm Scratch Erstelltes gezeigt. Weiter zu den Fachräumen Physik und Chemie: Hier werden naturwissenschaftliche Experimente bzw. Sinnliches aus und mit Lavendel angeboten. Letzteres eignet sich auch schon prima als Weihnachtsgeschenk.
Bevor es endgültig in die oberen Klassenräume geht, wird es Zeit für die Sketche über Nasreddin Hodscha, die gekonnt und humorvoll auf die Bühne der Aula gebracht werden. Viele begeisterte Zuschauern spenden bereitwillig Applaus.
Oben können dann noch Schach und andere (Pausen-) Spiele ausprobiert, coole gefilzte Deko und Geschenke bestaunt und erworben, sowie die interessanten Ergebnisse der Projektgruppe „Stop-Motion-Filme“ betrachtete werden.
Jetzt nur nicht vergessen, die Sporthalle aufzusuchen. Hier werden viele verschiedene Sportarten zum Ausprobieren angeboten. Diese finden regen Zuspruch, besonders bei den kleinen Gästen.
Es bleibt noch ein wenig Zeit, um sich von der Qualität der vom Förderkreis angebotenen Speisen zu überzeugen, bevor in der Aula das Abschlussprogramm startet.
Noch einmal singt der Chor und jetzt haben auch die älteren Schülerinnen der Projektgruppe „Line Dance“ ihren Auftritt. Eine ganz herausragende Performance, bei der vergessen werden könnte, dass die Mädchen gerade einmal drei Tage Zeit zum Einstudieren hatten.
Am Ende des Tages der offenen Tür gehen alle Beteiligten und Besucher zufrieden und mit ganz vielen neuen Eindrücken nach Hause.
Ganz sicher wird im Februar die Wahl vieler Viertklässler und ihrer Eltern bei der Frage nach der weiterführenden Schule zugunsten der neuen, modernen und topausgestatteten Johannes-Gigas-Schule ausfallen.
Bild: Johannes-Gigas-Schule


