Modernisierung des Königin-Luise-Bades geht in nächste Phase
Staatliches Baumanagement Weser-Leine startet mit Abbrucharbeiten
Die Modernisierung des Königin-Luise-Bades (KLB) geht in die nächste Phase: Das Staatliche Baumanagement Weser-Leine hat heute mit den ersten Abbrucharbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen. Bereits abgeschlossen sind umfassende Arbeiten zur Schaffung einer Zwischenlösung, um den Betrieb während der Bauphase aufrechtzuerhalten. Dazu gehören unter anderem Container für Umkleiden, Duschen und Toiletten.
Neubau eines modernen Gebäudekomplexes
Im zweiten Bauabschnitt werden zunächst mehrere Bestandsgebäude abgebrochen, darunter der Bereich mit dem ehemaligen Schwimmbad sowie Behandlungs- und Büroräumen. Die Gebäudeteile gelten sowohl funktional als auch baulich als nicht erhaltenswert. An dieser Stelle entsteht ein neuer zweigeschossiger Gebäudekomplex, der direkt an das neue Therapiebad anschließt. Im Untergeschoss sind unter anderem Umkleide- und Duschbereiche mit direktem Zugang zum Therapiebecken sowie Ruheräume vorgesehen. Im Erdgeschoss entstehen Räume für Gruppentraining und Seminare sowie weitere Nebenräume. Darüber hinaus werden Büro-, Technik- und Besprechungsräume eingerichtet.
Parallel dazu werden bestehende Gebäudeteile saniert und neu strukturiert. Künftig sollen dort die Funktionsbereiche der Moor-, Mineralbad- und CO₂-Therapie sowie ergänzende Krankengymnastik- und Massageräume gebündelt werden.
„Mit dem Beginn der Abbrucharbeiten erreichen wir einen wichtigen Meilenstein in der Modernisierung des Königin-Luise-Bades“, sagte Sabine Hauptmeyer-Maruschke, Leiterin des Staatlichen Baumanagements Weser-Leine. „Bei den Arbeiten gehen wir besonders sorgfältig vor, um den laufenden Badbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Dabei berücksichtigen wir auch die Lage im hochsensiblen Heilquellenschutzgebiet und begleiten die Bauphase mit umfassenden Kontrollen von Baugrund und Gebäude.“
„Das Königin-Luise-Bad ist ein zentraler Baustein unserer gesundheitstouristischen Infrastruktur und ein wichtiger Ort für Therapie, Prävention und Gesundheitsförderung in Bad Pyrmont mit Leuchtturmfunktion für ganz Niedersachsen“, sagte Dr. Maik Fischer, Geschäftsführer und Kurdirektor der Niedersächsischen Staatsbad Pyrmont Betriebsgesellschaft mbH. „Mit dem nächsten Bauabschnitt wird die Grundlage geschaffen, diese Angebote langfristig modern, leistungsfähig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Danken möchte ich dem Staatlichen Baumanagement Weser-Leine, dass der laufende Betrieb während der Bauphase bestmöglich aufrechterhalten wird und unsere Gäste, Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen vorfinden.“
Für den zweiten Bauabschnitt sind derzeit rund 19 Millionen Euro eingeplant. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für die 1. Jahreshälfte 2029 vorgesehen.
Veränderte Wegeführung
Während der Bauarbeiten wird die Verkehrsführung im Umfeld des Königin-Luise-Bades angepasst, sodass die Situation auf dem Parkplatz des KLB und den anliegenden Straßen entzerrt wird. Der Zugang zum „Kinderrechte-Spielplatz“ ist während der Bauphase ausschließlich über die Bombergallee sowie die Straße „Am Hylligen Born“ möglich.
Über das Staatliche Baumanagement Weser-Leine
Das Staatliche Baumanagement Weser-Leine führt als eines von sieben staatlichen Bauämtern in Niedersachsen Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch. Mit rund 150 Beschäftigten betreuen wir mehr als 2.000 Bauwerke in den Regionen Diepholz, Hameln-Pyrmont, Nienburg, Schaumburg und Verden sowie in der westlichen Region Hannover.
Bild: Staatsbad Pyrmont

